Mi., 15. Sept. | Online und an der Universität Vechta

Caring Societies - Neue Abhängigkeiten oder mehr Gerechtigkeit?

Anmeldung abgeschlossen
Caring Societies - Neue Abhängigkeiten oder mehr Gerechtigkeit?

Zeit & Ort

15. Sept., 13:00 – 17. Sept., 13:00
Online und an der Universität Vechta

Über die Veranstaltung

Auf der Tagung "Caring Societies – Neue Abhängigkeiten oder mehr Gerechtigkeit?" werden aktuelle Sorgekrisen in ihren Verflechtungen mit anderen Krisen (ökonomisch, ökologisch, sozial) kritisch beleuchtet und Ideen für alternative Wege sorgenden Versorgens entwickelt.

In dieser kritischen Problemanalyse sollen verschiedene Facetten der Sorgekrisen zur Sprache kommen, insbe­sondere Ungleichheiten, die entlang intersektionaler Verschrän­kun­gen reproduziert werden. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen:

  • Welche Rolle spielen die Sektoren – Staat, Markt, Non-Profit-Sektor, Zivilgesellschaft, Haushalt/Familie – und die Verlagerungs­prozesse zwischen ihnen, z.B. (Ent-)Monetarisierung, (De-)Familiarisierung, (De-)Kommo­difizierung?
  • Wie ist sorgendes Versorgen in diesen Sektoren weiterzuentwickeln und wo ist was von wem zu ändern, um eine zukunftsfähige Versorgung zu gewährleisten?
  • Inwieweit müssen wir vor dem Hintergrund der sozial-ökologischen Krisen über diese Sektorenanalyse hinausgehen, z.B. durch den Blick auf Commons und Pilotprojekte zur Zeitvorsorge?

Damit verbunden ist auch die grundsätzliche Frage, wie Caring Societies gestaltet und die unterschiedlichen Sektoren und Akteur*innen einbezogen werden sollten, damit die Entstehung neuer, unerwünschter Abhängigkeiten vermieden werden und sich Wege in eine (geschlechter-)gerechtere Zukunft eröffnen können. Die Perspektive einer gerechten Sorgestruktur schließt die Sorgenden, die zu Versorgenden und Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit mit ein.

Kernbestandteil der Konferenz sind durch die Organisator*innen geleitete Panels, Einzelheiten zum Ablauf können dem Programm entnommen werden.

Die Tagung richtet sich nicht nur an interessierte Wissenschaftler*innen und Studierende verschiedener Disziplinen, sondern auch an Care-Netzwerker*innen, Expert*innen der Wohlfahrtsverbände (z.B. Caritas, Malteser), nationale, regionale und kommunale Politiker*innen u.a.

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