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MovingTowardsZero #4: Klimagerechtigkeit in einer ungleichen Welt

Do., 19. Feb.

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Webinar

Im Gespräch mit Stephanie Motz diskutiert Friederike Otto über die menschlichen Kosten extremer Wetterereignisse, die Grenzen technischer Lösungen und die Notwendigkeit, Klimapolitik als Gerechtigkeitsfrage zu verstehen.

MovingTowardsZero #4: Klimagerechtigkeit in einer ungleichen Welt
MovingTowardsZero #4: Klimagerechtigkeit in einer ungleichen Welt

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19. Feb. 2026, 18:00 – 19:30

Webinar

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Wenn Hitzewellen, Überschwemmungen oder Dürren zuschlagen, sind nicht alle Menschen gleich betroffen. Während die Verursacher:innen des Klimawandels meist über die Ressourcen verfügen, sich anzupassen, trifft die Klimakrise besonders jene, die am wenigsten dazu beigetragen haben.


Friederike Otto zählt zu den einflussreichsten Klimawissenschaftler:innen weltweit. Die Physikerin und Philosophin am Imperial College London hat das neue Forschungsfeld der Attributionswissenschaft massgeblich mitentwickelt und kann in Echtzeit berechnen, wie stark der Klimawandel einzelne Extremwetterereignisse beeinflusst hat. Als Co-Leiterin der World Weather Attribution und Leitautorin der IPCC-Berichte hat sie die globale Debatte über den Klimawandel nachhaltig verändert.


In ihrem aktuellen Buch Klimaungerechtigkeit – Was die Klimakatastrophe mit Kapitalismus, Rassismus und Sexismus zu tun hat macht Otto deutlich: Der Klimawandel ist keine rein wissenschaftliche Frage, sondern vor allem eine Frage der Gerechtigkeit. Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss globale Ungleichheit bekämpfen.


Im Gespräch mit Stephanie Motz diskutiert Friederike Otto über die menschlichen Kosten extremer Wetterereignisse, die Grenzen technischer Lösungen und die Notwendigkeit, Klimapolitik als Gerechtigkeitsfrage zu verstehen.


Welche Rolle können Kunst und Kultur spielen? Wo wissenschaftliche Daten oft abstrakt bleiben, schaffen künstlerische Ansätze emotionale Zugänge und neue Narrative. Kunst kann Betroffenheit erzeugen, Utopien entwerfen und Räume für Diskurs öffnen. Kulturinstitutionen wie das Tanzhaus Zürich verstehen sich nicht nur als Orte der Reflexion, sondern auch als Akteure des Wandels – in ihren Programmen, ihren Arbeitsweisen und ihrem ökologischen Fussabdruck.


Wie können Wissenschaft, Kunst und Kulturpraxis zusammenwirken, um die Klimakrise nicht nur zu verstehen, sondern auch zu bewältigen? Was können wir von künstlerischen Strategien lernen, wenn es darum geht, Zukunft anders zu denken?


Das Gespräch findet auf Englisch statt, wird online gestreamt und aufgezeichnet.


Mehr Informationen und den Link zum Webinar gibt es hier.

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