Werbefreie Städte: Wie prägt Werbung im öffentlichen Raum unser Konsumverhalten und Vorstellung von einem guten Leben?
Mo., 28. Sept.
|Kulturpark
Immer mehr Städte reduzieren kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum. Gemeinsam mit Fachpersonen aus Forschung, Praxis, Politik, Verwaltung und sozialen Bewegungen werfen wir einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Schweiz und diskutieren bestehende Ansätze sowie mögliche nächste Schritte.


Time & Location
28. Sept. 2026, 18:30 – 20:30
Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Schweiz
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Immer mehr Städte – darunter Amsterdam, São Paulo, Hamburg und Grenoble – reduzieren kommerzielle Werbung oder verbieten fossile Werbung im öffentlichen Raum. Auch in der Schweiz werden Werberegulierungen zunehmend als Suffizienzmassnahme im Kontext von Klima- und Ressourcenschutz diskutiert. Ihr Ziel ist es, Konsumanreize und damit indirekt Treibhausgasemissionen sowie Ressourcenverbrauch zu senken.
Angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise wird immer deutlicher, dass technologische und wirtschaftliche Lösungen allein nicht ausreichen. Auch unser Konsumverhalten und die Rahmenbedingungen, die es prägen, müssen hinterfragt werden. Genau hier setzt Suffizienz an.
Suffizienz ist dabei nicht nur eine Frage individueller Lebensstile, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung. Städte und Gemeinden können durch die Gestaltung des öffentlichen Raums sowie regulatorische Massnahmen Rahmenbedingungen schaffen, die nachhaltiges Verhalten fördern. Die Regulierung von Werbung ist ein vergleichsweise neues Instrument und eröffnet ein spannendes Diskussionsfeld. Mit Vernier führte 2023 erstmals eine Schweizer Gemeinde ein Werbeverbot ein, um Anreize zum Überkonsum zu reduzieren.
An dieser Veranstaltung diskutieren wir, wie kommerzielle Werbung im öffentlichen Raum unser Konsumverhalten und unsere Vorstellungen von einem guten Leben prägt. Aus verhaltenswissenschaftlicher Perspektive beleuchten wir die psychologischen, kognitiven und sozialen Mechanismen hinter unseren Entscheidungen und fragen, wie sich Suffizienz und gesellschaftlicher Wandel fördern lassen.
Gemeinsam mit Fachpersonen aus Forschung, Praxis, Politik, Verwaltung und sozialen Bewegungen werfen wir einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Schweiz und diskutieren bestehende Ansätze sowie mögliche nächste Schritte.
Der Anlass wird von Laurène Descamps moderiert. Mehr Informationen zu Speaker:innen werden in den kommenden Wochen geteilt.
Program:
18:15 – Einlass
18:30 – Begrüssungsworte
18:45 – Kurzimpuls aus Forschung und Praxis zum Pilotprojekt «Baden werbefrei»
19:00 – Interaktive Podiumsdiskussion
19:45 – Schlusswort und Apéro
20:30 – Ende
Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend und Austausch mit euch!
Tickets
Standard
CHF 15.00
+CHF 0.38 Ticket-Servicegebühr
One Planet Lab-Partner:innen
Der Reduzierte Preis gilt für OPL-Partner:innen sowie KulturLegi-Inhaber:innen und Studierende.
CHF 5.00
+CHF 0.13 Ticket-Servicegebühr
WWF-Mitarbeitende
CHF 0.00
Gesamt
CHF 0.00
