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Wie wollen wir Zukunft erzählen?

Mi., 11. Nov.

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Basel, Bern, Zürich

Science-Fiction, Anti-Dystopien und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit: Ima Adama bringt die Zukunftsexpertin und Science-Fiction-Analystin Dr. Isabella Hermann für eine viertägige Veranstaltungsreihe in die Schweiz.

Wie wollen wir Zukunft erzählen?
Wie wollen wir Zukunft erzählen?

Time & Location

11. Nov. 2026, 19:00 – 14. Nov. 2026, 21:00

Basel, Bern, Zürich

More about this event

Dies ist eine Veranstaltung von Ima Adama.



Science-Fiction, Anti-Dystopien und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit: Ima Adama bringt die Zukunftsexpertin und Science-Fiction-Analystin Dr. Isabella Hermann für eine viertägige Veranstaltungsreihe in die Schweiz. Vom 11. bis 14. November 2026 geht es in Basel, Bern und Zürich um die Frage, wie Geschichten unsere Vorstellung von Zukunft prägen – und wie aus Zukunftsbildern konkrete Handlungsmöglichkeiten entstehen können.


Klimakrise, Kriege, Pandemien, politische Polarisierung und technologische Umbrüche: Viele der Geschichten, mit denen wir uns Zukunft vorstellen, sind dystopisch. Sie erzählen von Kontrollverlust, Zusammenbruch und gesellschaftlichen Krisen. Doch was wir dabei häufig nicht beachten, ist die Handlungsfähigkeit der Menschen. Hier setzt die Anti-Dystopie an. Wie gehen Gesellschaften oder Gruppen von Menschen mit Krisen und Umbrüchen um? Und wie müssen Geschichten erzählt werden, dass Menschen auch angesichts grossen Herausforderungen handlungsfähig bleiben?


Mit Dr. Isabella Hermann bringt Ima Adama eine ausgewiesene Expertin für Science-Fiction und Zukunftsnarrative in die Schweiz. Hermann ist Politikwissenschaftlerin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Frage, was Science-Fiction über gesellschaftliche, politische und technologische Entwicklungen verrät. In ihrem 2025 erschienenen Buch “Zukunft ohne Angst. Wie Anti-Dystopien neue Perspektiven eröffnen” entwickelt sie das Konzept der Anti-Dystopie: Geschichten, die in krisenhaften oder dystopischen Welten spielen, aber nicht bei der Katastrophe enden. Stattdessen zeigen sie Menschen, die unter schwierigen Bedingungen Verantwortung übernehmen, Widerstand leisten und gesellschaftliche

Veränderung möglich machen.


Genau hier setzt die Veranstaltungsreihe von Ima Adama an. Die Frage nach möglichen Zukünften soll nicht allein theoretisch diskutiert werden. Sie verbindet sich mit der Praxis von Community Building, Partizipation und kollaborativer Zukunftsgestaltung. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass Zukunft nicht nur etwas ist, das auf uns zukommt, sondern auch etwas, das wir gemeinsam imaginieren, erproben und gestalten können. Sei es in der Realität durch Quartier- und Stadtteilarbeit, Engagement in zivilgesellschaftlichen Initiativen oder durch die Gründung von Start-Ups wie im Sektor des Social Entrepreneurship. Oder im Fiktiven, wie im Bereich der Populärkultur und der Unterhaltungsmedien.

11.11.2026, 19.30 Uhr – kHaus, Basel

Schwerpunkte: Science-Fiction, Anti-Dystopie und die Zukunft unserer Gesellschaft


12.11.2026, 20 Uhr – Das Haus der Bewegungen, Bern

Schwerpunkte: Community Resilienz, Reallabore und Social Prepping – wie Gesellschaften in Krisen handlungsfähig bleiben


13. 11.2026, 19 Uhr – Debattierhaus Karl der Grosse Zürich

Schwerpunkte: Zukunft erzählen – Storytelling als Werkzeug gesellschaftlicher Veränderung


14.11.2026, 10 - 17 Uhr – Debattierhaus Karl der Grosse Zürich

Schwerpunkt: Gemeinsam Zukunft erproben – von Science-Fiction zu eigenen Zukunftsgeschichten und Handlungsmöglichkeiten


14.11.2026, 20 Uhr: Filmvorführung Films for Future

U Are the Universe, anschliessend Gespräch mit Isabella Hermann

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