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Habitable

  • Autorenbild: One Planet Lab
    One Planet Lab
  • 27. Juli
  • 2 Min. Lesezeit


Start des Projekts: 2026


Standort: Schweiz


Themen: Wohnraum, Suffizienz, Zukunft, Visionen, Erzählungen


Hier gibt's mehr: LinkedIn


Kontakt: Cédric Liardet, cedricliardet@protonmail.com



Über das Projekt:

Eine Frau die nachdenkt. Aus ihrem Kopf kommt buntes Gekritzel raus.

Cédric Liardet ist Architekt mit einem EPFL-Abschluss und Mitglied von „Futurs Proches“. Die dadurch gewonnenen Erfahrungen befähigen ihn kollaborative Ecofiction-Workshops für die Baubranche zu organisieren.


In kleinen Gruppen wird ein Zukunft nach Suffizienzprinzipien entworfen, in der es sich gut und im Einklang mit der Natur leben lässt. Das erste Thema, das untersucht wird, ist ein Moratorium für Neubauten, um die Umweltauswirkungen des Sektors zu verringern. Ein Katalog mit weiteren Themen, die dem Fokus auf technologischen Lösungen und „grünem Wachstum“ entgegenwirken, wird das Konzept bereichern.


Während des 3-stündigen Workshops erarbeitet jede Untergruppe mithilfe einer Reihe angeleiteter Aktivitäten eine Zukunftsvision. Die Teams erleben eine spielerische Art der Zusammenarbeit, optimieren ihren kreativen Prozess und finden wieder Sinn in ihrer Arbeit. Außerdem gewinnen sie einen frischen Blick auf aktuelle Risiken und die Stärken ihrer Strategie.


Diese Zukunftsvisionen dienen dazu, ein transformatives Ziel für unseren Lebensraum bis 2040 festzulegen. Das Projekt sieht vor, an drei Schwerpunkten zu arbeiten, um dieses Ziel zu erreichen:

  • die Vorstellungskraft durch die Verbreitung von Büchern, Theaterstücken und anderen Medien anzuregen

  • die Vorteile einer Transformation unseres Lebensraums mithilfe von Forschung zu messen

  • ein Team zusammenzustellen, das sich für eine Änderung von Gesetzen und Normen einsetzt


Was ist die Vision hinter dem Projekt?


In der Schweiz ist die Baubranche für rund 30 % der CO₂-Emissionen und 80 % der Abfälle verantwortlich. Sie trägt generell zur Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung sowie zur Schädigung der Ökosysteme bei. Eine tiefgreifende Veränderung unserer Arbeitsweisen ist dringend erforderlich, um auch in Zukunft unsere Lebensräume zu erhalten.


Doch wenn wir diesen Wandel nur aus der Gegenwart betrachten, schränken wir unsere Perspektiven ein. Im Gegensatz dazu eröffnet uns ein Ausflug in die Zukunft neue Sichtweisen. Die Zukunft wird für einen Moment real. Neue Möglichkeiten tauchen auf. Unsere Vision schärft sich. Und wir können von dieser Zukunft aus in die Gegenwart zurückblicken, um einen Aktionsplan zu erstellen.


Was hat euch dazu bewegt, das Projekt zu starten?


Die Arbeit der Architektin Charlotte Malterre-Barthes und des Wissenschaftlers Sascha Nick, die ein Moratorium für Neubauten vorschlagen, um die Umweltauswirkungen des Wohnungsbaus zu verringern, waren die Motivation für die Initiierung des Projekts.


Was ist euer Call to Action an die Community?


Ein Lautsprecher aus dem Blumen rauskommen.

Wir laden dich ein:


  • den Workshop bei Organisationen bekannt zu machen, die Wert auf Nachhaltigkeit und ein respektvolles leben im einklag mit der Natur legen und im Bauwesen tätig sind: Architektur, Ingenieurwesen, Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Wohnungsgenossenschaften usw.

  • darüber nachzudenken, wie die aus den Workshops hervorgegangenen Geschichten genutzt werden können, um neue Zukunftsvisionen in Form von Büchern, Comics, Theaterstücken, Filmen usw. zu verbreiten

  • deine Kompetenzen zu Themen im Zusammenhang mit dem Moratorium für Neubauten erweitern: Wirtschaft, Recht, Ökologie, Soziologie usw.



Falls du mitmachen möchtest, das Projekt teilen möchtest oder Ideen hast, dann melde dich bei Cédric Liardet (siehe Kontaktdaten oben).

 
 
 

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