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REVIVI -Recycelte Mode auf Knopfdruck

Mit einem Einkauf bei Revivi verringerst du aktiv den Kleider-Abfallberg. Denn Revivi setzt ausschliesslich auf upcycelte und recycelte Materialien oder Secondhand Kleidung.


Der Online-Kleidershop für nachhaltige Mode wurde von Regula Wunderlin ins Leben gerufen. Revivi hat zum Ziel, die Lebenszeit von Kleidung und Textilien zu verlängern. Umweltbewussten Kunden in der Schweiz bietet Revivi eine handverlesene Auswahl von wirklich nachhaltiger Kleidung, die aus einem möglichst grossen Anteil aus wiederverwerteten Materialien besteht. Damit werden die z.T. noch sehr kleinen Helden der nachhaltigen und sozialen Textilproduktion unterstützt. Diese Marken und Produzenten gehen einen grossen Schritt weiter als «nur» auf Bio-Baumwolle umzustellen. Sie stellen sich der Herausforderung hochwertige Kleidung aus «weggeworfenen» Materialien zu kreieren. Damit tragen sie einen essenziellen Beitrag zu einer kreislauffähigen Modeindustrie.


Regula Wunderlin auf Besuch bei ihrem Lieferanten Rifo für Pullover und Shirts aus recycelten Jeans.

Was ist die Motivation hinter Revivi?

Regula Wunderlin: "Nachhaltigkeit war für mich schon immer ein wichtiger Grundpfeiler. Für mich ist es selbstverständlich, dass wir unsere Umwelt schützen müssen, wenn wir darin leben wollen. Beim Thema Fashion habe ich trotzdem immer wieder gesündigt.


Je mehr ich über die fatalen Auswirkungen der Modeindustrie erfuhr, desto weniger konnte ich mein Konsumverhalten mit meinem Selbstbild vereinbaren. Wer will mit seinem Geld schon aktiv Umweltzerstörung und moderne Sklaverei unterstützen?


Spätestens seit «Rana Plaza», dem schockierenden Fabrikeinsturz in Bangladesch, konnte ich die Augen nicht mehr vor den prekären Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie verschliessen. Und bereits vor der «Detox My Fashion» Kampagne von Greenpeace, in der Modefirmen aufgerufen wurden auf giftige Chemikalien zu verzichten, kannte ich Bilder der vergifteten Flüsse im Umfeld der Textilindustrie in Entwicklungsländern. Deshalb setzte ich mir vor ein paar Jahren das Ziel nur noch umweltverträgliche und fair produzierte Kleidung einzukaufen. Das ernüchternde Ergebnis war, dass ich gar keine Kleidung mehr kaufte. Dieser Konsumverzicht war selbstverständlich die ressourcenschonendste Option aber keine langfristige Lösung. Auch die besten Kleidungsstücke müssen irgendwann ersetzt werden."


Und wie kam es zur Gründung?

Regula Wunderlin: "Als ich meinen letzten Job an den Nagel hängte, war mein Selbstversuch, nur noch sozialverträglich und nachhaltig produzierte Mode einzukaufen, bereits ein paar Jahre her. In der Auszeit, die ich mir genehmigte, kam das Thema wieder auf. Ich hegte den Wunsch meine Energie in etwas zu stecken hinter dem ich auch zu 100% stehen kann. Etwas Eigenes aufzubauen hatte ich auch schon länger im Hinterkopf. Schlussendlich fand ich mit dem Onlineshop für nachhaltige Mode eine Idee, mit der ich meine Wertvorstellungen und meine Berufserfahrungen aus dem Einkauf in ein hoffentlich überlebensfähiges Geschäft verwandeln konnte. So war der erste Grundstein für die Gründung der REVIVI GmbH gesetzt."


Dieser filigrane Pullover war im früheren Leben mal eine Jeans.

Ausgedienten Motorradreifen dienen als stabile langlebige Sohle weiter.

Was ist nachhaltige Kleidung?

Regula Wunderlin: "Diese einfache Frage wird schnell komplex in der Beantwortung. Schlussendlich ist es eine Frage der Gewichtung der einzelnen Nachhaltigkeitsaspekte. Ist jetzt bspw. Mikroplastik schlimmer als der Co2 Fussabdruck und wie rechnet man die Langlebigkeit der Produkte mit ein? Fakt ist aber, dass die massive Überproduktion der Fast Fashion, zu den grössten Umwelt- und sozialen Problemen führt. So verbraucht die Textilindustrie bspw. jährlich 27,3 Mrd kg Baumwolle. Nur 1% davon wird biologisch angebaut, aber jedes Jahr bleibt 15% der neu produzierten Baumwolle ungenutzt (wie z.B. Schnittabfälle). Gleichzeitig wachsen die Altkleiderberge, weil wir immer mehr Kleidung kaufen, dafür weniger lang tragen. Aus diesem Grund fokussiert REVIVI, wie der Name schon sagt, auf die Wiederbelebung von Kleidung. Einerseits über den Verkauf von recycelter und upcycelter Mode und anderseits mit dem Verkauf gut erhaltener Seocndhand Kleidung. Neu sammelt REVIVI in einem Pilotversuch auch aktiv gut erhaltene Altkleidung ein, um dieser ein zweites Leben zu schenken.




Falls auch du gut erhaltenen Kleidungsstücke hast die du nicht mehr trägst, kannst du sie im Partnershop Fairjeans in Aarau (Pelzgasse 4, 5000 Aarau) ab sofort abgegeben


Ausserdem arbeitet REVIVI, nebst dem Verkauf über den eigenen Onlineshop, mit lokalen Secondhand Shops und Verkaufsplattformen zusammen. Eine aktuelle Übersicht, wo die gesammelte Kleidung angeboten wird, findest du hier:

Verkauf Secondhand Kleidung


Hast du Fragen oder Feedback? REVIVI freut sich über deine Kontaktaufnahme: Info@revivi.shop


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