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ObSA - Beobachtungsstelle für Ernährungssysteme (Observatoire des systèmes alimentaires)

  • Autorenbild: One Planet Lab
    One Planet Lab
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit







Logo mit Text ObSA Observatoire des Système Alimentaires

Start des Projekts: 2026


Standort: Romandie


Themen: Ernährungssysteme, Beobachtungsstelle, Indikatoren (nach MUFPP), Ernährungswende, kollektiver Impact


Hier gibt's mehr: L’Observatoire | OBSA (nur auf Französisch)


Kontakt: Aude Percherin,

contact@obsa.ch



Über das Projekt:

Eine Frau die nachdenkt. Aus ihrem Kopf kommt buntes Gekritzel raus.

Der derzeitige Lenkungsausschuss setzt sich aus drei in Genf stationierten Personen zusammen: Gaëlle Bigler und Aude Percherin (Kollektiv B.R.E.A.D) sowie Sebastian Oreiro (GastroFutura).


Ihre sich ergänzenden Fachkenntnisse umfassen: fundierte Kenntnisse des lokalen Lebensmittelsystems, Interessenvertretung und Projektmanagement.


Das Team übernimmt die operativen Aufgaben zum Aufbau der Beobachtungsstelle.


Unsere Mission ist es, den Ernährungswandel in Genf zu beschleunigen, indem wir den Akteur:innen und der Öffentlichkeit zuverlässige Daten, aussagekräftige Indikatoren und Instrumente zur Verfügung stellen, um ein lokales Handeln im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu gewährleisten. Zu diesem Zweck haben wir vier Handlungsfelder definiert:


  1. Zentralisieren: Daten, Forschungsergebnisse und Dokumentationsressourcen zusammenführen und lokale Initiativen aktiv beobachten.


  1. Vernetzen: Akteur:innen, Projekte und Initiativen des Genfer Ernährungssystems identifizieren und sichtbar machen, um Silos aufzubrechen.


  1. Messen: Entwicklung spezifischer lokaler Indikatoren (gemäss dem Rahmen des Mailänder Pakts), um die Veränderungen des Systems und die tatsächlichen Auswirkungen der Massnahmen zu quantifizieren.


  1. Verbreiten: Diese Informationen über eine digitale Plattform für alle zugänglich machen. 


Was ist die Vision hinter dem Projekt?


Unser aktuelles Ernährungssystem ist weder nachhaltig (es verbraucht zu viele Ressourcen und belastet die Ökosysteme) noch gerecht (es ermöglicht weder allen Menschen den Zugang zu gesunder und bewusster Ernährung, noch den Erzeuger*innen, in Würde von ihrer Arbeit zu leben).


Wir möchten in einer Welt leben, in der lokale Ernährungssysteme wirtschaftlich tragfähig, ökologisch nachhaltig und sozial gerecht sind. Eine Welt, in der jeder und jede Zugang zu gesunden und lokalen Lebensmitteln hat und in der alle Akteur:innen die Möglichkeit haben, aktiv an der Gestaltung der Ernährungspolitik mitzuwirken.


Was hat euch dazu bewegt, euer Projekt zu starten?


Zunächst haben wir den Bedarf erkannt, spezifische Indikatoren für Ernährungssysteme zu entwickeln. Derzeit gibt es zwar Indikatoren, mit denen sich das Voranschreiten der ökologischen Wende messen lässt, doch verfügen wir im Kanton Genf nicht über Indikatoren, mit denen sich die Entwicklung der lokalen Ernährungssysteme sowie die möglichen (oder auch nicht vorhandenen) Auswirkungen institutioneller Maßnahmen und Bürgerinitiativen messen lassen.

 

Wir sehen zudem den Bedarf, Ressourcen zu bündeln, Informationen zu zentralisieren und die Akteur:innen zu erfassen, um die Arbeit in Silos zu reduzieren, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen und so den Wandel zu beschleunigen.


Was ist der Call to Action an die Community?


Ein Lautsprecher aus dem Blumen rauskommen.

Wir benötigen:


  • finanzielle Unterstützung

  • institutionelle Unterstützung (Kanton und Städte) sowie Unterstützung durch Hochschulen (Partnerschaften mit Universitäten, insbesondere für das Projekt zur Entwicklung von Indikatoren und zur Kartierung der Akteur:innen)

  • Freiwillige und/oder Praktikant*innen, die sich für das Projekt interessieren und zur Weiterentwicklung des Projekts, aber auch zur Grundlagenforschung, zur Kommunikation, zur Website und zum Corporate Design beitragen möchten



Falls du Ideen hast oder mitmachen möchtest, dann melde dich bei ObSA (siehe Kontaktdaten oben).

 
 
 

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