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Solidarische Ernährungskasse Zürich

  • Autorenbild: Laurène Descamps
    Laurène Descamps
  • 31. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Die Ernährungskasse Zürich macht gesunde und nachhaltige Ernährung für alle zugänglich. Über einen solidarischen Fonds erhalten alle Teilnehmenden einen monatlichen Betrag in einer lokalen Währung, der bei ausgewählten nachhaltigen Lebensmittelanbietern eingelöst werden kann. Gleichzeitig entscheiden die Mitglieder gemeinsam über die Weiterentwicklung des Projekts. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in Genf soll Zürich die erste Ernährungskasse der Deutschschweiz werden.




Gemeinsam gutes Essen für alle ermöglichen


In der Schweiz kann sich rund ein Drittel der Bevölkerung keine gesunde und nachhaltige Ernährung leisten. Gleichzeitig stehen Bioläden, kleine Lebensmittelgeschäfte und lokale Produzent:innen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck.


Die Ernährungskasse Zürich möchte das ändern. Mit einem solidarischen Ernährungsfonds schaffen wir einen neuen Zugang zu gutem Essen und stärken gleichzeitig lokale Produzent:innen sowie nachhaltige Wertschöpfungsketten.


Teilnehmende zahlen je nach ihren finanziellen Möglichkeiten in einen gemeinsamen Fonds ein und erhalten monatlich einen fixen Betrag (zum Beispiel CHF 150) in einer zweckgebundenen lokalen Währung. Diese kann bei ausgewählten Lebensmittelgeschäften, Produzent:innen, Wochenmärkten oder solidarischen Landwirtschaftsprojekten eingelöst werden.


Doch die Ernährungskasse ist mehr als ein Finanzierungsmodell: Sie ist ein demokratisches Gemeinschaftsprojekt. Die Teilnehmenden entscheiden gemeinsam über die Ausgestaltung des Fonds, die Kriterien für die teilnehmenden Betriebe und die zukünftige Entwicklung des Projekts.


Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt CALIM in Genf möchten wir in Zürich die erste Ernährungskasse der Deutschschweiz aufbauen. Unser Ziel ist ein Ernährungssystem, das für alle zugänglich, ökologisch nachhaltig, sozial gerecht und demokratisch gestaltet ist.


Unsere Ziele

  • Gesunde und nachhaltige Ernährung für alle zugänglich machen

  • Lokale Produzent:innen und kleine Lebensmittelbetriebe stärken

  • Bürger:innen aktiv in die Gestaltung des Ernährungssystems einbeziehen

  • Neue solidarische Finanzierungsmodelle für die Ernährungswende erproben

  • Einen Pilot entwickeln, der in Zürich und auch in weiteren Städten umgesetzt werden kann


Pilotprojekt Zürich

Ab 2027 soll ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt mit rund 500 Teilnehmenden starten. Dabei planen wir eng mit lokalen Produzent:innen, Lebensmittelinitiativen, Wissenschaft, Politik und der Stadt Zürich zusammenzuarbeiten.


Organisationen: One Planet Lab (WWF Schweiz), ZHAW, Uniterre, FIAN Schweiz, Junge Grüne

Kontakt: Laurène Descamps


Eine gute und gesunde Ernährung für alle ist möglich. Gestalten wir sie gemeinsam. 


Mehr Information zu CALIM: 


 
 
 

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