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Rétrofutur Suisse

  • Autorenbild: One Planet Lab
    One Planet Lab
  • 5. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Logo Atelier 21. Ein grosses A. Links und rechts ober der Spitze des A sind in zwei grünen Kreisen die Zahlen 2 und 1.

Start des Projekts: 2026


Standort: Romandie


Themen: Energie, neue Narrative, Suffizienz, Low-Tech-Lösungen


Hier gibt's mehr: Webseite Paléo-Énergétique


Kontakt: Cédric Carles, hello@atelier21.org


Über das Projekt:

Eine Frau die nachdenkt. Aus ihrem Kopf kommt buntes Gekritzel raus.

Rétrofutur entwickelt ein Pilotprojekt zur partizipativen Paläo-Energie-Forschung in der Schweiz, das in La Chaux-de-Fonds in Zusammenarbeit mit dem lokalen Fablab durchgeführt wird. Anhand einer kleinen Ausstellung und partizipativer Workshops (Challenge Rétrofutur) werden alte und traditionelle Energiepatente und -nutzungsformen untersucht. Dabei werden Ideen entwickelt, wie der Energieverbrauch wieder innerhalb planetarer Grenzen gebracht werden kann. Vergessene Vorstellungswelten und technisches Wissen werden mobilisiert, um Alternativen zum Wachstumsnarrativ zu entwickeln und genügsame Lebensweisen attraktiv zu machen. Das Projekt zielt darauf ab, eine lokale kollektive Dynamik zu aktivieren, indem es Kultur, Technik und Bürger:innenbeteiligung miteinander verknüpft. Dieses Pilotprojekt ist einen ersten Schritt hin zur Einführung skalierbarer Formate in anderen Regionen der Schweiz.


Was ist die Vision hinter dem Projekt?


Das Projekt will einen Perspektivenwechsel und Wandel des kollektiven Verhaltens herbeizuführen, indem es Wege der Energieeinsparung sichtbar, verständlich und erstrebenswert macht. Es versucht, Formen des kollektiven Handelns zu erproben, die es ermöglichen, den materiellen und energetischen Fussabdruck auf lokaler Ebene konkret zu verringern. Langfristig trägt es dazu bei, die kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen in Richtung von Postwachstums-Modellen weiterzuentwickeln. Aus dem Projekt ist zum Beispiel RegenBox hervorgegangen: eine wiederentdeckte Technologie, mit der sogenannte nicht wiederaufladbare Batterien wieder aufgeladen werden können.


Was hat euch dazu bewegt, euer Projekt zu starten?


Rétrofutur ist Teil eines seit 2015 von Atelier 21 getragenen Aktionsforschungsprojekts, das die Zusammenhänge zwischen Vorstellungswelten, Techniken und Wegen zur Suffizienz untersucht. Die Schweiz bietet ein besonders geeignetes Umfeld, um diese Ansätze auf lokaler Ebene in Zusammenarbeit mit engagierten Akteuren zu erproben. Wir sehen dieses Pilotprojekt als Chance, gemeinsam Formate zu entwickeln, die ein hohes Verbreitungspotenzial und systemische Wirkung versprechen.


Was ist euer Call to Action an die Community?


Ein Lautsprecher aus dem Blumen rauskommen.

Mit dem paläo-energetischen Zeitstrahl lassen sich Forschungsworkshops an Universitäten, technischen Schulen, in Kommunen und Unternehmen durchführen. In der Romandie finden derzeit mehrere Workshops statt, und wir benötigen Unterstützung, um diese Praktiken auch in der Deutschschweiz zu verbreiten.


Wir freuen uns über jede Online-Beteiligung – teile eine vergessene Erfindung, die der Energiewende zugutekommen könnte! Auf in die Archive!


Falls du mitmachen möchtest, das Projekt teilen möchtest oder Ideen hast, dann melde dich bei Rétrofutur (siehe Kontaktdaten oben).

 
 
 

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