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Der 11. Mai ist Schweizer Overshoot Day 2026. Was jetzt?

  • Autorenbild: One Planet Lab
    One Planet Lab
  • vor 20 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Es ist Anfang Mai und die Schweiz hat bereits sämtliche natürlichen Ressourcen verbraucht, die ihr rechnerisch für ein ganzes Jahr zustehen. Das bedeutet zweierlei: Wir sind eindeutig nicht auf Kurs – und wir leben ab jetzt auf Kosten zukünftiger Generationen.


Kate Raworth, Begründerin der Donut-Ökonomie, war letzte Woche in Zürich und erinnerte daran: Es geht nicht nur darum, «die Umwelt zu schützen», sondern auch den Planeten für Menschen bewohnbar zu halten.


Schön und gut. Aber was können wir konkret tun? Engagement beschränkt sich nicht auf eine einzige Handlungsform: Es können vielfältige Wege eingeschlagen werden, auf verschiedenen Ebenen, von der individuellsten bis zur strukturellsten. Wir wollen in diesem Blogbeitrag verschiedenen Möglichkeiten des Engagements aufzeigen, nicht als einen festgelegten Weg, sondern als sich ergänzende Hebel. Sie lassen sich kombinieren, im Laufe der Zeit weiterentwickeln und an die jeweiligen Kontexte anpassen.


1. Hinschauen und darüber sprechen


Der erste Schritt ist banal, aber zentral: über ökologische und soziale Zerstörung lernen und sprechen. Im Freundeskreis, in der Familie, am Arbeitsplatz. Nicht beschönigend, aber auch nicht dramatisierend. Das aktuelle Wirtschafts- und Konsummodell ist nicht nachhaltig – das ist klar. Orientierung entsteht durch Klarheit, nicht durch Angst.


Hier eine Auswahl and Ressourcen um dieses Thema zu vertiefen:


  • Ein Artikel, der das Konzept der planetaren Grenzen und das Gleichgewicht vorstellt, die es zu bewahren gilt, um stabile Lebensbedingungen zu erhalten.

  • Unser Blog, der eine Fülle an Ressourcen, Analysen und Überlegungen bietet, um Veränderungen zu unterstützen.

  • Ein Artikel, der Ihnen dabei hilft, über Nachhaltigkeitsthemen zu kommunizieren und den Übergang zum Handeln zu fördern.


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2. Konsum gemeinsam angehen


Weniger Ressourcenverbrauch bleibt ein zentraler Hebel. Weniger kaufen, langlebiger nutzen, reparieren, teilen. Ernährung, Konsum und Alltagsentscheidungen sind keine moralische Frage, sondern eine strukturelle.


Tipps & Beispiele:



3. Geldflüsse hinterfragen


Finanzielle Entscheidungen sind nie neutral. Banken und Investitionen beeinflussen, was finanziert wird – und was nicht. Wer weiss, wohin das eigene Geld fliesst, schafft Transparenz und Handlungsspielraum für Veränderungen.


Was du tun kannst:



4. Zusammen statt allein


Struktureller Wandel gelingt selten im Alleingang. Wirkung entsteht durch Zusammenschlüsse, Netzwerke und kollektives Engagement – lokal wie national. Perfektion ist keine Voraussetzung, Präsenz schon.


Hier eine Auswahl and Ressourcen um aktiv zu werden:

  • Besuchen unsere Eventseite mit unseren Veranstaltungen und denen unserer Partner:innen, um mehr über Nachhaltigkeitsthemen zu erfahren, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

  • Werde Mitglied bei "Unsere Antwort", einer Bewegung für soziale und ökologische Gerechtigkeit in der Schweiz.

  • Nehme an einer der Aktionen vom WWF teil.

  • Unterzeichne die "Mobilitätsbon-Initiative" oder bestelle Unterschriftenbögen.

  • Schliesse dich Moral Ambition an, einer Initiative, die dazu ermutigt, die eigenen Kompetenzen in Projekte mit grosser gesellschaftlicher Wirkung einzubringen.


5. Von der Idee zur Umsetzung


Wie wäre es, wenn du den Sprung wagst und dein eigenes Projekt in die Tat umsetzt? Eine Initiative ins Leben rufen, ein Kollektiv gründen, eine Idee ausprobieren: Man muss nicht von Anfang an alle Antworten parat haben. Projekte entwickeln sich im Laufe der Zeit.


Einige Ressourcen, die dich dabei unterstützen:


  • Die vom One Planet Lab unterstützten Pilotprojekte, um konkrete Initiativen zu entdecken und sich von bestehenden Ansätzen inspirieren zu lassen.

  • Ressourcen, um dein Projekt zu starten und voranzubringen.

  • Ein Artikel, der sich mit den Herausforderungen der Wirkungsmessung und der Skalierung von Umweltnutzen befasst, um Projekte mit großer Wirkung besser zu strukturieren und zu entwickeln.

  • Eine Liste von Förderprogrammen, um Finanzmittel und Begleitmassnahmen zu finden, die für die Entwicklung Ihres Projekts geeignet sind.


Jetzt sind wir am Zug


Der Earth Overshoot Day macht zwar unsere Grenzen sichtbar, kann aber auch als Ausgangspunkt dienen, um andere Wege zu beschreiten. Von da an ist alles möglich: verlangsamen, neu ausrichten, umgestalten – auf verschiedenen Ebenen und auf unterschiedlichen Wegen. Die Auswirkungen der Klimakrise stehen fest. Wie wir darauf reagieren, bleibt offen.


 
 
 

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